Das französische "terre des hommes" bedeutet "Erde der Menschlichkeit".
Wie menschlich eine Gesellschaft ist, zeigt sich am Umgang mit ihren Kindern. Wo immer Krieg, Hunger und Unterdrückung herrschen - Kinder sind die ersten Opfer. Die Situation der Kinder im Vietnamkrieg war es auch, die im Januar 1967 zur Gründung der deutschen Sektion von terre des hommes führte.
Viel hat sich seit der Gründung von terre des hommes geändert, doch das Ziel ist geblieben: "Hilfe für Kinder in Not" zu leisten und auf unsere Mitverantwortung für das Ungleichgewicht zwischen Nord und Süd hinzuweisen.Die traditionellen Schwerpunkte unserer Arbeit sind arbeitende Kinder, Straßenkinder und, leider zunehmend, Kinder in Kriegen – oder nach Kriegen. Seit dem Jahr 2001 beschäftigen wir uns auch stärker als bisher mit dem Thema Kinderhandel.
terre des hommes unterstützt Projekte, die in den betroffenen Ländern selbst entstehen und durchgeführt werden. Gefördert werden Gesundheitsstationen, Schulen und Kinderschutzzentren für kranke und kriegsverletzte Kinder. Auch kleine Produktionsgenossenschaften und Bewässerungsprojekte, die eine Selbsthilfe ermöglichen, werden gefördert.
Zur Zeit sind es über 350 Projekte in 28 Ländern, vor allem in Süd- und Südostasien, Lateinamerika und im südlichen Afrika. Die Organisation engagiert sich aber auch in den Ländern des Nordens: für gerechtere Strukturen in der internationalen Politik und für Fairness im Welthandel. terre des hommes arbeitet dafür, dass Kinder in der ganzen Welt eine menschenwürdige Zukunft haben. Richtschnur ist dabei die UN-Konvention über die Rechte des Kindes.
Aktuelle Informationen zu terre des hommes finden Sie im Internet unter www.tdh.de.